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Borssum wird klimafit

Der Emder Rat hat im Dezember 2017 den „Masterplan 100% Klimaschutz“ beschlossen. Dieser Plan bildet die Leitlinie für das weitere klimaschutzbezogene Handeln der Stadt Emden.

Die Ziele des Masterplans

Den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 gegenüber dem Stand von 1990 um 95% zu senken. Gelingen soll dies durch bis dahin durch Endenergieeinsparungen von 50 % gegenüber 1990. Weiter Eckdaten sind, dass bis 2050 sowohl Strom und Wärme als auch die Mobilität zu 100% auf erneuerbaren Energie beruht.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig die sog. Sanierungsrate von derzeit 1% in den kommenden Jahren auf 2,5% zu erhöhen. Diese Zahlen bedeuten, dass im Moment etwa 1% der Emder Hausbesitzer*innen pro Jahr ihr Haus energetisch sanieren. Notwendig wäre aber, dass 2,5% aller Emder*innen das tun.

Beispiele für Stadtsanierungen: https://www.energetische-stadtsanierung.info/infothek/animations-und-praxisfilme/

Das Quartierskonzept für Borssum

Weitere Informationen zum Projekt können dem PDF Dokument „Integriertes Energetisches Quartierskonzept – Kurzfassung“ entnommen werden. Abrufbar ist dieses über den folgenden Link.

Quartierskonzept

Kontakt zum Sanierungsmanagement Borssum

Was wir tun können, damit Borssum klimafit wird

Abbildung 1: Durchschnittliche prozentuale Wärmeverluste bei unsanierten Häusern.

Abbildung 2: So werden Haus und Garten klimafit.

Allgemeines:

https://www.bafa.de/DE/Home/home_node.html

https://www.kfw.de/kfw.de.html

https://www.nbank.de/

Die unten stehende Tabelle finden Sie hier im PDF Format.

 

Thema

Beschreibung

Weiterführende Informationen

Energetische Sanierung

Die energetische Sanierung des eigenen Hauses reduziert Energie- und Heizkosten und trägt zum Klimaschutz bei.  Die Emission klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids wird so verringert. Daneben steigen die Wohnqualität des Hauses und dessen Wert.

Zu den energetischen Sanierungsmaßnahmen zählen zum Beispiel eine verbesserte Wärmedämmung an Wänden und Dachflächen oder die Erneuerung von Fenstern und Türen.

Eine erste Orientierung diesbezüglich bietet das Beratungsprogramm der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Hier erhalten Sie eine neutrale und fachlich fundierte Beratung.

Wer das eigene Haus umfassend energetisch sanieren möchte, lässt am besten durch eine zertifizierte Fachkraft einen Individuellen Sanierungsfahrplan (ISFP) erstellen.

Der Sanierungsfahrplan nennt konkrete Sanierungsschritte und die damit erzielbaren Einsparungen. Der Individuelle Sanierungsfahrplan wird durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu 80% (max. €1.300,00 bei Ein- oder Zweifamilienhäusern) gefördert. Die Beantragung der Fördermittel übernimmt der Energieexperte für Sie. Die Kosten für einen Sanierungsfahrplan richten sich nach der Größe des Hauses. Oft liegen die Kosten für einen Sanierungsfahrplan bei etwa €1.000,00, wovon 80% gefördert werden.

Zur Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen kann eine Förderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Die Beantragung der passenden Förderung erfolgt durch einen Energieberater.

https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Sanierungskonfigurator:  https://www.sanierungskonfigurator.de/start.php

https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/

https://www.energie-effizienz-experten.de/fuer-private-bauherren/finden-sie-experten-in-ihrer-naehe

https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/sanierung_wohngebaeude_node.html

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Energetische-Sanierung/

E-Mobilität

Leise, bequem, zukunftsweisend und klimafreundlich. Fahrzeuge mit elektronischen Antrieben sparen im Fahrbetrieb klimaschädliche Kohlenstoffdioxidemissionen ein. Vor allem die Verwendung von erneuerbaren Stromquellen sorgt für eine optimale Emissionsbilanz.

Die Anschaffung von Elektroautos ist zwar teurer als die eines Autos mit Verbrennungsmotor, ihre Anschaffung oder ihr Leasing wird aber aufgrund der klimaschützenden Effekte vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit einem Umweltbonus und einer geringeren Kraftfahrzeugbesteuerung gefördert.

E-Mobilität ist besonders empfehlenswert in Verbindung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage (s.u.) und einer vom Staat geförderten Wallbox.

www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html

https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/aktuelles/Aktuelle-Foerderprogramme-im-Bereich-der-E-Mobililtaet-1823

https://stadtwerke-emden.de/strom/e-mobilitaet/

https://www.bmu.de/themen/luft-laerm-verkehr/verkehr/elektromobilitaet/

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/elektromobilitaet.html

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/F%c3%b6rderprodukte/Ladestationen-f%c3%bcr-Elektroautos-Wohngeb%c3%a4ude-(440)/

Photovoltaik

Durch Photovoltaik wird die Lichtenergie der Sonne in elektrische Energie umgewandelt.

Mit einem Blick in das Solarkataster der Stadt Emden erhalten Sie einen ersten Anhaltspunkt, ob Ihr Dach für eine Nutzung der Sonnenenergie geeignet ist.

Im nächsten Schritt können Sie durch einen Energieexperten der Verbraucherzentrale neutral und unabhängig prüfen lassen, wie Sie Photovoltaik, bezogen auf Ihre Ansprüche und baulichen Gegebenheiten optimal nutzen können.

Photovoltaik-Anlagen sind in den vergangenen Jahren immer leistungsfähiger und auch günstiger geworden. Solarstrom, der nicht selber genutzt wird, kann in das örtliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür zahlt der Netzbetreiber aber nur noch eine geringe Einspeisevergütung. Wirtschaftlichkeit erlangt Photovoltaik dadurch, dass möglichst viel Eigenstrom genutzt und damit „grauer“ Strom aus der Steckdose substituiert wird.

Eine PV-Anlage produziert tagsüber Strom. Wenn der Strom genutzt werden soll, um z.B. nachts ein E-Auto klimaneutral zu laden, ist ein Batteriespeicher notwendig. Dafür kann bei der N-Bank ein Investitionszuschuss von bis zu 40 % der förderfähigen Kosten beantrag werden. Diese Förderung ist zeitlich begrenzt. Anträge müssen bis zum 30. September 2022 gestellt werden. 

Den Bau einer PV-Anlage auf dem eigenen Dach können Sie zinsgünstig mit einem Kredit bei der KfW realisieren.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/photovoltaik-was-bei-der-planung-einer-solaranlage-wichtig-ist-5574

https://solarkataster-emden.de/

https://www.nbank.de/Privatpersonen/Wohnraum/Photovoltaik-(PV)-Batteriespeicher-f%C3%BCr-Privathaushalte/index.jsp

https://stadtwerke-emden.de/strom/pv-anlage-speicher/

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Energieeffizient-Sanieren/Photovoltaik/

Solarthermie

Solarthermie nutzt die Energie der Sonnenstrahlung für die Erwärmung von Wasser. Am effektivsten ist diese Technologie, wenn man sie sowohl für die Warmwasserversorgung als auch für die Heizungsunterstützung anwendet.

Auch hier dient ein Blick in das Emder Solarkataster der ersten, groben Orientierung.

Im nächsten Schritt können Sie durch einen Energieexperten der Verbraucherzentrale neutral und unabhängig prüfen lassen, wie Sie Solarthermie, bezogen auf Ihre Ansprüche und baulichen Gegebenheiten optimal nutzen können.

Um Solarthermie nutzen zu können, benötigen Sie Solarkollektoren, die die Wärmeenergie der Sonnenstrahlen aufnehmen.

Die Wärmeenergie wird durch eine Flüssigkeit zum Pufferspeicher im Haus transportiert und kann so bei Bedarf im Haus abgegeben und genutzt werden.

Durch eine Solarthermie sinkt der eigene Bedarf an der Verbrennung fossiler Rohstoffe für die Warmwasseraufbereitung und Heizung. Die eigenen Heizkosten und die Emission des klimaschädlichen Kohlenstoffdioxids werden so erheblich reduziert.

Den Bau einer Solarthermieanlage auf dem eigenen Dach können Sie sich mit einem Zuschuss von 30% fördern lassen. Der Antrag dazu wird beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt. Die Beantragung und Abwicklung der Bezuschussung kann auch der von Ihnen mit der Installation beauftragte Installationsbetrieb übernehmen.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/solarthermie-solarenergie-fuer-heizung-und-warmwasser-nutzen-5568 

https://solarkataster-emden.de/

https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html

https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Anlagen_zur_Waermeerzeugung/anlagen_zur_waermeerzeugung_node.html

Wärme-pumpe

Wärmepumpen ermöglichen eine CO2-arme und ressourcensparende Heiztechnologie. Sie sind wartungsarm und senken die Heizkosten. Eine Kopplung der Wärmepumpe mit Solarthermie oder Photovoltaik ist im Hinblick auf die Heizkosteneinsparung besonders effizient.

Wärmepumpen nutzen die Wärme aus ihrer Umwelt wie der Luft, dem Erdreich oder dem Grund- und Abwasser.

Eine Wärmepumpe dreht das Prinzip eines Kühlschranks um. In einem Kühlschrank wird dem Innenraum Wärme entzogen (Lebensmittel kühlen ab) und als Wärme an die Umgebung (Küche) abgegeben. Bei einer Wärmepumpe wird der Umwelt (Erdwärme, Grundwasser, Umgebungsluft) Wärme entzogen und an den Innenraum (Haus) abgegeben.

Für den Betrieb einer Wärmepumpe wird Strom benötigt. Dieser wird am besten über eine PV-Anlage auf dem Dach des Hauses erzeugt. Die Leistung einer Wärmepumpe wird durch die sog. Arbeitszahl beschrieben. Sie gibt das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie (Strom) zur gewonnenen Energie (Wärme) an. Bauartbedingt gibt es Unterschiede; gute Wärmepumpensysteme haben eine Arbeitszahl von 1:3 – 1:4.

Die Kosten für eine Wärmepumpe sind je nach genutzten Wärmemedium und Ausstattung unterschiedlich. Für eine Luftwärmepumpe sollten inklusive Installation und Erschließung der Umweltwärme rund 12.000 bis 14.000 Euro kalkuliert werden. Bei einer Erdwärme- und Grundwasserwärmepumpe liegen die Kosten für das Aggregat bei ca. 9.000 bis 11.000 Euro.

Wer sich für eine Wärmepumpe zum Beheizen des Hauses entscheidet, kann dafür beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Förderung beantragen. Wärmepumpen werden zu 35 % durch das BAFA gefördert.

Zusätzlich müssen hier Mittel für Erdbohrungen, Erdkollektoren oder die Erschließung des Grundwassers eingeplant werden. Für Erdsonden liegen diese zwischen 50 und 75 Euro pro Meter Bohrtiefe – je nach Bodenbeschaffenheit auch darüber. Bei Erdkollektoren müssen etwa 25 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche eingerechnet werden. Geht man von einer Erdwärmesonde mit 100 m Tiefe, bzw. einer Kollektorfläche von 250 m² aus, belaufen sich die Kosten für die Erschließung der Erdwärme zuzüglich notwendiger Leitungen auf dem Grundstück auf ca. 6.000 bis 9.500 Euro. Erschließungskosten für die Grundwassernutzung liegen in etwa bei 4.000 bis 7.000 Euro (Angaben der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen, KEAN, 2021)

https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/?s=Wärmepumpe

https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/themen/waerme/waermepumpe/index.php#Waermequellen—Erdreich-Wasser-Luft

https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Anlagen_zur_Waermeerzeugung/anlagen_zur_waermeerzeugung_node.html

https://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Foerderprogramm_im_Ueberblick/foerderprogramm_im_ueberblick_node.html

https://www.klimaschutz-niedersachsen.de/themen/waerme/waermepumpe/waermepumpen-in-wohngebaeuden.php

Dach-begrünung

Dachbegrünung wertet die Umgebung ökologisch auf. Sie verbessert das Mikroklima, bindet Schadstoffe und schafft neue Lebensräume für Flora und Fauna. Indirekt hebt sie die Versiegelung der überbauten Flächen auf. Damit leistet sie auch einen Beitrag zum Hochwasserschutz durch Regenwasserrückhalt. Ein begrüntes Dach hilft zum Beispiel durch Reduzierung der Abwassergebühren oder Verbesserung der Wärmedämmung bei der Kosteneinsparung. Dachbegrünung hält etwa 40 bis 60 Jahre. Es gibt vielfältige Möglichkeiten der Bepflanzung. Regionale und insektenfreundliche Arten sollten aber bevorzugt werden.

Die Broschüre „Grüne Innovation – Dachbegrünung & Fassadenbegrünung“ der Stadt Emden und des Ökowerks ist kostenlos im Ökowerk erhältlich oder hier abrufbar

https://www.gebaeudegruen.info/fileadmin/website/downloads/bugg-fachinfos/Marktreport/BuGG-Marktreport_Gebaeudegruen_2020_high_.pdf

https://www.gebaeudegruen.info/

https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Gruendach-Gut-fuer-die-Umwelt-schoen-anzusehen,dachgruen101.html

Fassaden-begrünung

Fassadenbegrünung verschönert jedes Haus. Außerdem filtert großflächige Begrünung Staub und Schadstoffe, schluckt Lärm und kühlt im Sommer das Gebäude. Im Winter isolieren ganzjährig grünt Pflanzen das Haus. Bei der Wahl der Begrünung sind Arten zu bevorzugen, die heimisch sind und die ein gutes Nektarangebot für Insekten bieten. Bei der Pflanzenauswahl sollte man auch berücksichtigen, dass viele Pflanzen Rankhilfen brauchen, andere dagegen direkt an der Fassade emporklettern.

Die Broschüre „Grüne Innovation – Dachbegrünung & Fassadenbegrünung“ der Stadt Emden und des Ökowerks ist kostenlos im Ökowerk erhältlich oder hier abrufbar

https://www.gebaeudegruen.info/fileadmin/website/downloads/bugg-fachinfos/Marktreport/BuGG-Marktreport_Gebaeudegruen_2020_high_.pdf

https://www.gebaeudegruen.info/

Regen-wasser-nutzung

Am einfachsten und sinnvollsten ist es, das Regenwasser zum Gießen der Pflanzen im Garten zu nutzen. Auch für Gartenteiche ist der Einsatz von Regenwasser sinnvoll. Dafür muss es nur vom Dach in eine Regentonne geleitet werden. Besteht ein Dach aus Kupfer, Zink oder Teerpappe, so ist eine Regenwassernutzung nicht zu empfehlen. Es ist ökologisch sinnvoll, Regenwasser zu nutzen, da Trinkwasser eine wertvolle und immer knapper werdende Ressource ist. 

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wasser/regenwassernutzung-gewinn-fuer-umwelt-und-portemonnaie-10413

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/garten-freizeit/regenwassernutzung#unsere-tipps

Naturnaher und Klima-resilienter Garten

Ein klimaresilienter Garten besitzt die Fähigkeit, mit den sich ändernden Klima- und Wetterbedingungen zu Recht zu kommen. Die Sommer werden zunehmend heißer und trockener, die Winter milder und nasser. Das hat Auswirkungen auf Pflanzzeit, Wachstumsbedingungen, Bodenbedingungen und Schädlingsbefall. Klimaangepasstes Gärtnern unterstützt die Flora und Fauna des Gartens. Durch geschickte Auswahl der Pflanzen und Auswahl der passenden Standorte für die Pflanzen lässt sich beispielsweise die Menge an Gießwasser vermindern. Das spart nicht nur Arbeit, sondern schützt auch die immer knapper werdende Ressource Trinkwasser.

Naturnahe Gärten zeichnen sich durch eine Vielfalt an heimischen Pflanzen und Tieren aus. Kunstdünger, Insektizide und chemische Pflanzenschutzmittel kommen möglichst nicht zum Einsatz. Stattdessen werden zum Pflanzenschutz biologische Methoden genutzt, z.B. die Förderung von Nützlingen. Mulchen und Kräuterjauche verbessern die Boden- und Pflanzengesundheit. Übrigens funktioniert naturnahes Gärtnern auch auf Balkon und Terrasse.

www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/klimagarten/index.html

https://www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de/de/klimaresilienz-durch-handeln-in-stadt-und-region-1812.html

www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/gaerten/18766.html

www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/index.html

Boden entsiegeln

Viele Flächen im öffentlichen und privaten Raum werden versiegelt. Einfahrten, Terrassen oder Hofflächen erhalten eine Pflasterung und scheinen auf diese Weise pflegeleicht. Der Nachteil dieser Gestaltung zeigt sich jedoch bei Regen. Das Regenwasser findet keine Möglichkeit zum Versickern. Es kann sich aufstauen und zur Überflutung einzelner Bereiche führen. Abfließendes Regenwasser gelangt direkt in die Kanalisation, trägt nicht mehr zur Grundwasserneubildung bei und kann auch nicht mehr als Gießwasser im Garten verwendet werden.

https://www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/boden/bodenversiegelung#was-ist-bodenversiegelung

Eigenes Obst

Selbstgeerntetes Obst aus dem eigenen Garten schmeckt immer noch am besten. Obstgehölze stellen zudem wichtige Lebensräume und Nahrungsquellen für viele verschiedene Tiere dar. Jeder hat es selbst in der Hand, dass sein Obst unbehandelt bleibt. Die eigene Ernte reduziert klimaschädigende Transporte. Obstgehölze werten den Garten aber auch gestalterisch auf und spenden im Sommer kühlen Schatten. Natürlich brauchen Obstgehölze regelmäßig Pflege. Mit etwas Übung hält sich die Arbeit aber in Grenzen und macht sogar Spaß. Spätestens bei der Ernte wird deutlich, dass eigenes Obst mehr ist als einfach nur Nahrung.

https://oekowerk-emden.de/angebote/baumverkauf/

https://oekowerk-emden.de/blick-ins-oekowerk/pomarium/

Nutztiere im Garten

Ein regionaleres Ei, als das der eigenen Hühner im Garten, gibt es wohl nicht. Außerdem beseitigen Hühner Schädlinge und sorgen mit ihrem Kot für eine Düngung der Pflanzen. Hühner sind soziale Tiere und dürfen daher nur in Gruppen gehalten werden. Ihre Haltung muss beim Veterinäramt und der Tierseuchenkasse gemeldet und sollte mit den Nachbarn vorab besprochen werden. Geflügelzüchtervereine bieten Beratungsmöglichkeiten und hilfreiche Kontakte, um eine artgerechte Tierhaltung zu gewähren. Aktuell gibt es ein großes Interesse an der Bienenhaltung im eigenen Garten. Auch hier gilt, dass die Tierhaltung dem Veterinäramt gemeldet werden muss.

https://www.emden.de/rathaus/verwaltung/fb-400-oeffentliche-sicherheit-buergerservice/fd-431-oeffentliche-sicherheit-und-ordnung/tierseuchen

https://www.ndstsk.de/uebersicht/meldepflicht/pferdehalter/621_neuanmeldung-hobbyhaltung-ab-dem-1-tier.html

http://www.imkerverein-emden-krummhoern.de/

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